JGA Olli HH

Es war Samstag, d. 09. April 2011. Natürlich haben Katja und ich schon lange überlegt, an welchen Tagen denn ein JGA stattfinden könnte. Beide haben wir so getan, als wenn wir von gar nichts wissen. Das Wetter war schön und wir waren, so dachte ich bis zuletzt, bei Lea & Hendrik zum Grillen eingeladen. Als ich die Fahrräder aufpumpen wollte, lief Katja plötzlich los und sagte, "Ich muss mal", lief aber am Haus vorbei. "Komisch, komisch", dachte ich. Dann flitzte sie zurück und sagte "Olli komm schnell mit, ich hab in der Wohnung was kaputt gemacht". Völlig verdattert folgte ich ihr und als ich im Wohnzimmer die Tür aufmachte, sah ich wie von außen 15 wohlbekannte Gesichte von außen an die Terrassentüren und -scheiben hämmerten. War das ne Überraschung. Nach mehreren kurzen Begrüßungsgetränken erklärten Christian und Erik die Spielregeln des Abends: Es mussten Aufgaben bewältigt werden, die auf kleinen schmalen gelben und roten Zetteln standen, je nach Schwierigkeitsgrad. Zur Einstimmung gab es Aufgabe 1 "eine Dose schießen", dann folgte der große Moment, als ich mein neues Outfit anziehen musste: Ein rosafarbenes Tütü mit weißer Trombosestrumpfhose und einer blonden Perrücke. Eine neue Aufgabe hieß: Finde eine Nachbarin, die Dir die Nägel lackiert und Dich aufhübst in 15 Minuten. So lief ich durch die Vorgärten und fand glücklicherweise schnell eine Dame, bei der die Terrassentür aufstand und die sich nicht mehr wehren konnte. So wurde ich zur richtigen Lady angehübst und durfte den ganzen Abend nur noch auf die Damentoilette. Nach einem Kondom-Aufblasen überm Kopf in der S-Bahn sowie einem Geld-einsammel Tanz vor dem Dammtor-Bahnhof, zu dem sich auch ein bulgarischer Gitarrenspieler gesellte, gab es eine super Stärkung im Hofbräuhaus. Hier feierten auch einige Junggesellinnen, mit denen ich über tagespolitische Ereignisse diskutieren konnte. Nach einer kurzen Enthaarungsprozedur (war auch so eine Aufgabe) sowie einem weiteren Kondomaufpuster ging es dann zum Dom. Hier fand ich schnell ein Fahrgeschäft, welches eine so hübsche Dame wie mich kostenfrei befördert. In der Domschänke war es auch sehr schön ... doch dann war auf einmal der Dom zu Ende und wir zogen weiter. In den Table-Dance-Laden sind wir dann nicht mehr rein ... wer weiß, was ich dort noch hätte machen müssen. Zum Ausklang waren wir auf dem Albers Platz im Albers Eck, wo wir noch bis in den frühen Morgen getanzt haben. Vielen vielen Dank für diesen genialen Tag!

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